"Die Erkenntnis, dass auf der Sachebene erst dann kreativ gearbeitet werden kann, wenn die Beziehungsebene geklärt ist, ist eines der wichtigsten Fundamente im Arbeiten des Team Dr. Rosenkranz."

Yvonne Schirm, Schirm Communication

Erfahrungsbericht zum Inhouse Zukunfts-Workshop einer Hochschule

Ein Rückblick von Yvonne Schirm, Schirm Communication
Ich war als Assistenztrainerin mit zwei Trainern vom Team Dr. Rosenkranz dabei.
Der Auftrag lautete, die Zusammenarbeit zwischen Professoren und Mitarbeitern einem Prüfstand zu unterziehen, um die unterschiedlichen Teams in eine bessere Kommunikation zu bringen und etwaige Konflikte zu benennen und in kooperative Lösungsmodelle zu verwandeln. Die Auftraggeber erklärten, dass im täglichen Arbeiten wenig Vernetzung zwischenden verschiedenen Resorts nötig sei. Dennoch wäre spürbar, dass dadurch mitunter Teamprobleme auftauchen und die Kommunikation an verschiedenen Stellen nicht kreativ / positiv zu beurteilen sei.

Die Erkenntnis, dass auf der Sachebene erst dann kreativ gearbeitet werden kann, wenn die Beziehungsebene geklärt ist, ist eines der wichtigsten Fundamente im Arbeiten des Team Dr. Rosenkranz. Sprich, auch in diesem Fall war die Herausforderung zunächst, die Beziehungen zwischen den Abteilungen zu klären. Um sich gut einlassen zu können, werden Kombinationsmodelle von Körperarbeit, kreativen Bausteinen und Beratungssequenzen angeboten. Ein wichtiges Klärungsmodul ist dabei das sogenannte "Confrontation Meeting", in dem die verschiedenen Abteilungen erarbeiten, wie sie die anderen sehen und wahrnehmen, sich selbst und zuletzt, welche Unterstellung sie haben, wie die andere Abteilung sie selbst sieht. Diese Ausarbeitung erfolgt u.a. mit Bildern, Adjektiven als Arbeit im Einzelteam und wird anschließend im Plenum gegenseitig vorgestellt. Jedes Team erhält so die Möglichkeit, in die Betrachtung und Selbstreflexion zu gehen; zu verstehen, wie Aktionen oder Taten beim Gegenüber ankommen, welche Wirkung sie erzielen.

Im Anschluss wurden mit klaren Feedbackprozessen zunächst die Beziehungen in den Einzelteams geklärt. Danach wurde anhand der Ergebnisse aus dem Confrontation Meeting Ziele mit den einzelnen Teams erarbeitet, wie man mit diesem Wissen zukünftig interagieren möchte. Dabei wurde unsererseits exakt betreut, die Ziele klar, temporär und realistisch zu benennen. Jeder Einzelne fixierte, was sein / ihr Beitrag sein wird und bis wann. Wir haben hier auch damit gearbeitet, diese Ziele zu verankern und zu prüfen, wie man sich auch selbst wieder bei der Erreichung sabotieren könnte. So entstand ein Zeit- und Aktionsplan je Team. Man erkannte in diesen beiden Tagen, dass unabhängig von den beruflichen Sachthemen, in gewissen Abständen auch Austausch auf der Beziehungsebene wichtig ist, um kreativ und engagiert arbeiten zu können. Professoren und Mitarbeiter entschieden sich am Ende des Workshops zu einem ersten gemeinsamen Event auf privater Ebene.